Muttersprache & Mehrsprachigkeit

Aktuelles aus dem Bereich „Muttersprache und Mehrsprachigkeit“

Der Themenbereich ist von zentraler Bedeutung für MORGEN und viele Mitgliedsorganisationen bzw. aktive Einzelpersonen. Daher gibt es rund um „Muttersprache und Mehrsprachigkeit“ viele aktuelle Meldungen. Diese sind hier zu finden

4 bis 6 Mal im Jahr findet eine Arbeitskreis „muttersprachliche Angebote“ bei MORGEN in der Arnulfstr. 197 , Raum 2.05 statt.

„Muttersprachliche Angebote“, „Muttersprachlicher Ergänzungsunterricht“ und weitere, mit dem Themenbereich verknüpfte Fragen stehen im Mittelpunkt der Zusammenkunft. Dazu gehören auch Diskussionen über didaktische Fragen und eine Vernetzung der Beteiligten. Projektpläne zu einer Förderung des Themenbereichs sollen dessen Entwicklung voranbringen.MORGEN e. V. koordiniert die Tätigkeit des Arbeitskreises.
Aufgrund der großen Resonanz und der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten unter: info@morgen-muenchen.de

 

Warum Muttersprache wichtig ist

Die Muttersprache ist für viele Menschen wichtig, die Migrations- oder Fluchterfahrung haben. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass Menschen, die fern der eigenen Heimat ein neues Zuhause finden, ihre kulturelle Identität bewahren und weitergeben können. Für Kinder  mit Einwanderungsgeschichte, die in Deutschland aufgewachsen sind, kann die Muttersprache oft noch viel mehr leisten: Sie bringt die junge Generation mit der älteren ins Gespräch. So werden Brücken geschlagen zur Familie aus der eigenen Heimat. Die UNESCO sieht im Erlernen der eigenen Familiensprache zu Recht einen Grundstein für faire und inklusive Bildung.

MORGEN setzt sich für Mehrsprachigkeit und die Förderung muttersprachlicher Angebote ein. Beim jährlichen interkulturellen Märchenfest werden die Märchen, Sagen und Geschichten in vielen Muttersprachen erzählt. Zum internationalen Tag der Muttersprache organisiert MORGEN Möglichkeiten für Alt und Jung, Sprachen kennenzulernen oder das eigene Angebot zu präsentieren.

Förderung des muttersprachlichen Unterrichtes

Bieten Sie selbst muttersprachlichen Unterricht an?

Dann können Sie bei der Stadt München finanzielle Unterstützung beantragen:

Weitere Informationen und Beratung zur Förderung erhalten sie im SHZ: Selbsthilfezentrum (Ressortleitung Soziale Selbsthilfe, Selbsthilfebeirat, Förderberatung Soziale Selbsthilfe)
Erich Eisenstecken
E-Mail: erich.eisenstecken@shz-muenchen.de
Telefon: 089 53 29 56-16

oder

Eva Parashar
E-Mail: eva.parashar@shz-muenchen.de
Telefon: 089 53 29 56- 26

Workshop zur Muttersprache oder 

Link zur Stelle für Bürgerschaftliches Engagement im Sozialreferat

Informationen und Beratung zur Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich erhalten sie auch beim Sozialreferat der Landeshauptstadt München – Stelle für Gesellschaftliches Engagement/Bürgerschaftliches Engagement:
E-Mail: engagement.soz@muenchen.de
Tel.: 089 / 233 – 48 454

Textauschnitt von der Ausführungsbestimmungen zu den Richtlinien der Selbsthilfeförderung – Muttersprachliche Angebote –  Sozialreferat -Stiftungsverwaltung-Bürgerschaftliches Engagement- S-StVBE/BE

„Die Landeshauptstadt München gewährt nach Maßgabe der Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich Zuwendungen zur Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich. Die Richtlinien sind eine Ergänzung zu den den „Richtlinien für die Gewährung von Zuwendungen der Landeshauptstadt München“.

Im Bereich „Muttersprachliche Angebote“ werden Aufwandspauschalen angewendet, welche unter dem gesetzlichen Mindestlohn (derzeit max. 8,00 Euro für 60 Minuten) liegen. Der Fokus muss dabei stets auf der ehrenamtlichen Orientierung liegen. Ebenso wird für die Ehrenamtlichen, welche die Kinderbetreuung durchführen kein Stundensatz, sondern eine Pauschale in Höhe von 20 € (halbtags) bzw. 40 € (ganztags) angewendet. Zusätzlich werden analog den Richtlinien zur Förderung der Selbsthilfe im sozialen Bereich Zuschüsse für Sach- und Verwaltungskosten (Bücher, Kopien etc.) gewährt.

Inhaltliches und Rahmenbedingungen:
Die Maßnahmen müssen zielgerichtet sein, im sozialen Bereich eine Integration zu unterstützen, hierbei können auch Maßnahmen und Angebote, wie z.B. Puppentheater, Ausflüge, Exkursionen in die nähere Umgebung, Tierparkbesuche, gefördert werden. Die Maßnahmen sind im einzelnen mit der Verwaltung bei Antragstellung abzustimmen. Die
Gruppengröße sollte bei 8 – 12 Teilnehmerinnen/ Teilnehmern liegen. Die Pauschalen werden nur für externe Unterstützerinnen und Unterstützer und nicht für Ehrenamtliche, die zum Verein / Initiative / Gruppe gehören ausbezahlt, da im Rahmen der Selbsthilfeförderung ehrenamtliches Engagement grundsätzlich kostenfrei erwartet wird. Bei der Übernahme von Raummieten muss zuerst die Möglichkeit zur Nutzung der städtischen, bzw. angemieteter, bzw. geförderter Raume geprüft werden (Selbsthilfezentrum, MORGEN, GOROD, Schulräume).“

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